Brot & Brötchen

Ganz einfaches Brot zum kreativ werden

21. November 2012

Brot… eigentlich ziemlich langweilig. Viele essen einfach Toast: billig, einfach, weich. Andere brauchen das besonders  nährstoffreiche Brot, dass einen besonders guten Schlaf verspricht. Okay, Brot ist also fast wie Kuchen, nur nicht süß! Das klingt nach einer Herausforderung… Angenommen!

Das braucht ihr diesmal:

500g Mehl (wir nehmen zur Hälfte Vollkorn- und zur Hälfte Weizenmehl, das macht es einfach spannender)
1 Würfel Hefe (also hier in Deutschland 42g)
1/2 TL Honig oder Agavendicksaft (das ist die vegane Variante)
330ml lauwarmes Wasser
Salz & Pfeffer
Gewürze nach eurem Geschmack oder andere Sachen zum rein werfen (wir nehmen heute einfach mal getrocknete Tomaten und Basilikum)

Und so gehts:

  1. Wir geben das Mehl auf die Arbeitsfläche und bauen ein Berg daraus. Die Hefe lösen wir im lauwarmen Wasser und machen dann mit zwei Fingern eine etwa Wasserglas-großes Loch in die Mitte des Mehlberges.
  2. Nun schütten wir die gelöste Hefe samt Wasser in die Kuhle im Mehlberg, sodass wir einen kleinen Bergsee bekommen und rühren langsam mit zwei Fingern um, damit sich das Wasser ein wenig mit dem Mehl verbindet. wir geben die weiteren Zutaten, wie Honig, Pfeffer und Salz hinzu.
  3. Jetzt kneten wir einen festen Teig daraus, das braucht richtig Kraft und ist toll, um ein paar Aggressionen los zu werden. Wenn der Teig zu klebrig ist, gebt einfach mehr Mehl auf die Arbeitsfläche und eure Hände. Wenn ihr weitere feste Zutaten wollt, dann ist jetzt die Zeit, diese mit einzukneten. Wir haben im Beispiel getrocknete Tomaten und Basilikum genommen. Lecker wird’s aber auch mit Chocolate-Chips oder anderen trockenen Leckereien. Hier müsst ihr einfach mal probieren, wie das ganze zu dossieren ist.
  4. Der Teig braucht jetzt seine Ruhe und will eine Stunde abgedeckt an einem ruhigen warmen Ort verbringen. Wir haben den Teig vorher auf zwei Kastenformen
    verteilt, dann brauchen wir ihn nach dem Ziehen lassen nicht noch einmal kneten.
  5. Nach der Ruhepause dürfen die Formen in den auf 150°C vorgeheizten Ofen. Wir nehmen hierfür am liebsten Umluft. 30 Minuten sollten hier reichen, aber auch das müsst ihr etwas ausprobieren, da es stark vom Ofen abhängig ist. Nehmt am besten zum „Reifetest“ ein Holzstäbchen, steckt es in den heißen Brotlaib und schaut, ob noch Teig hängen bleibt. Wenn der Holzstab sauber wieder aus dem Brot kommt, ist es durch gebacken. Wir nehmen danach das Brot aus der Form und legen es auf den Rost im Ofen, hier darf es bei Ober-/Unterhitze noch 5 Minuten weiter backen, damit wir eine knusprige Rinde bekommen.
  6. Jetzt darf das Brot noch etwas abkühlen. Danach bestäubt ihr es mit etwas Mehl (sieht einfach rustikaler aus) und dann könnt ihr es anschneiden. Zum Probieren empfehlen wir gesalzene Butter.

So, haben wir wieder etwas geschafft! Viel Spaß beim ausprobieren. Schmeißt einfach einmal rein, worauf ihr Lust habt und wenn ihr besonders gute Ideen habt, lasst die uns wissen.

Guten Appetit!

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