Brot & Brötchen, Eat&Read

Ein Ährenbrot für die Tafelrunde – EAT&READ

24. Juli 2013

Es ist Urlaubszeit und da gibt es zwei Dinge, die ganz wichtig sind: ein gutes Essen unter freiem Himmel (am besten mit Freunden) und ein gutes Buch für den Strand, die Berge oder die Ausruh-Stunde im Hotelzimmer. Beides haben wir gefunden in Angelika Overaths, Manfred Kochs und Silvia Overaths Buch „Tafelrunde: Schriftsteller kochen für ihre Freunde“ aus dem Luchterhand Literaturverlag. Passend zum Buch gibt es von uns ein Brot, denn Brot gehört auf jeden gedeckten Tisch und wir wollen eines, dass man gut mit Freunden teilen kann. Dazu bekommt ihr noch die Chance, eine von drei Ausgaben zu gewinnen. Scrollt einfach einmal nach unten.

Nun gilt es also ein Brot zu backen, dass sich leicht teilen lässt. Unser Favorit: Ährenbrot. Und das braucht ihr dafür:

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Für den Vorteig, den ihr am Vorabend oder morgens für den Abend vorbereiten müsst:

  • 75g Weizenmehl (Typ 550)
  • 75ml Wasser
  • 1g Trockensauerteig
  • eine kleine Prise Trockenhefe

Für den Teig:

  • 110g Weizenmehl (Typ 550)
  • 110g Dinkelmehl
  • 4g Salz
  • 3g Trockensauerteig
  • 2g Trockenhefe
  • 100 – 120ml laufwarmes Wasser (mit der kleinsten Menge anfangen und bei Bedarf mehr hinzufügen)
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1. Alle Zutaten für den Vorteig am Vorabend (oder morgens) gut verrühren und die Nacht (den Tag) über an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen.

Vorteig

2. Am nächsten Tag gebt ihr alle Zutaten zum Vorteig in die Schüssel und knetet diesen mit zunehmender Kraft. Insgesamt muss der Teig bis zu 20 Minuten geknetet werden (es empfiehlt sich der Einsatz einer Küchenmaschine, wie bei uns Mr. Hobbs).

Tafelrunde_Ährenbrot_Russel_Hobbs

3. Jetzt müsst ihr kneten, bis der Teig kaum noch klebt und sich geschmeidig anfühlt. Je nach Bedarf kann hier noch Wasser oder Mehl hinzugegeben werden.

4. Nun wieder abgedeckt gehen lassen. Gebt dem Teig seine Zeit! Wenn er das doppelte Volumen erreicht hat, ist er fertig.

Tafelrunde_Ährenbrot_Teig

5. Nun den Teig teilen, dann flach ausrollen und die Ränder immer wieder nach innen schlagen und ausrollen. Stetig wiederholen. Das kostet Kraft, macht den Teig aber besonders geschmeidig und die Brötchen luftig.

Tafelrunde_Ährenbrot_Teig_falten

6. Wir rollen lange Würste daraus und schneiden ihn von einer Seite mehrfach ein (nicht durch). Jeder zweite Teigteil wird nun überschlagen, sodass die „Ähren“ nach links und rechts abstehen. Mit etwas Fingerspitzengefühl noch formen und mit einem Messer leicht von oben anritzen.

Tafelrunde_Ährenbrot_Teig_2

7. Heizt den Ofen auf 220°C vor und gebt eine feuerfeste Schale oder ein Saftblech mit heißem Wasser auf die untere Schiene.

8. Ist der Ofen vorgeheizt, dann gebt das Backblech mit den beiden Broten schnell hinein, sodass nur wenig Dampf entweichen kann.

Tafelrunde_Ährenbrot_Fertig

9. Nach 20 Minuten sollten die beiden Brote goldbraun und knusprig sein und dürfen auf einem Gitter auskühlen.

Fertig ist unser Ährenbrot. Es schmeckt wahnsinnig lecker und ist perfekt zum Teilen.

Foto von Kirill Golovchenko

Foto von Kirill Golovchenko

Zu den Herausgebern:

Das Buch hat sozusagen 37 Autoren, denn jeder hat seine eigene kleine Geschichte inklusive Rezept eingesandt. Gesammelt haben diese das Schriftstellerehepaar Angelika Overath und Manfred Koch, gemeinsam mit Tochter Silvia Overath.

Angelika Overath wurde 1957 in Karlsruhe geboren und studierte in Tübingen Germanistik und Geschichte. Sie arbeitet als Reporterin, Literaturkritikerin und Dozentin und wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Thaddäus-Troll-Preis und dem Ernst-Willner-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr von der Kritik hoch gelobte Roman „Flughafenfische“, mit dem sie auf die Longlist des Deutschen Buchpreises und auf die Shortlist es Schweizer Buchpreises 2009 kam. Sie lebt in Sent, Graubünden.

Tafelrunde vonDie Idee:

Die Idee ist wirklich toll. Die beiden Autoren Overath und Koch haben einfach mal ihre Freunde angeschrieben. Sie hatten nur eine Bitte: Schickt uns ein kochbares Rezept und eine passende Story dazu. Nennt uns vielleicht noch eure 5 Lieblingszutaten und warum es diese sind. Was kommt da wohl heraus, wenn man 37 Autoren kochen lässt? Sozusagen lukullische Literatur.

Das Ergebnis…

…ist eine Geschichtensammlung, die alles abdeckt: Krimi, Poesie, Liebesgeschichten und Erinnerungen an die Kindheit. Man erfährt Ideen, die ein Mensch hat, wenn er an Essen denkt und das nicht nur von einer Person. Wir bekommen leckere Rezepte und grandiose Unterhaltung. Man hat das Gefühl, man bestreitet ein Menü mit 37 Gängen und jeder der Köche erzählt beim Verzehr eine Story. Die Zutaten sind: Spannung, Liebe, gute Zutaten und unfassbar viel Gefühl, ein Buch zum Verlieben. Interessant ist auch, dass ein Schriftsteller ein Rezept anders beschreibt als einer von uns oder die üblichen Kochbuchautoren. Aufgrund der vielen Autoren lassen sich diese Besonderheiten nicht wirklich beschreiben, da lohnt sich einfach das Selber-Lesen.

Die Ausstattung:

Das Buch wird klar gegliedert und das ist bei einer solchen Anthologie genau das Richtige. Es entsteht eine Speisekarte aus:

  • Kalte Küche
  • Fleisch
  • Vegetarisches
  • Fisch und Frosch
  • Süße Küche
  • Menüs und Spiele

Nicht nur, dass uns die Süße Küche sehr gut gefällt, am schönsten sind „Menüs und Spiele“. Hier werden auch die Lieblingszutaten gesammelt, wo zum Beispiel Auflistungen entstehen, wie: Olivenöl, Olivenöl, Olivenöl, Olivenöl, Olivenöl. Da macht Lesen richtig Spaß und man erfährt durch dir Kulinarik der Schriftsteller viel über deren Charakter. Dazu kommt tolles Papier, ein hochwertiger Schutzumschlag und eine sehr liebevolle Gestaltung mit unaufdringlicher aber sehr, sehr schöner Illustration. Einen Blick ins Buch könnt ihr hier werfen: LESEPROBE.

Das Buch ist für uns:

  1. ein tolles (Gast-)Geschenk.
  2. super für’s Lesen im Flieger, am Strand oder auf dem Berggipfel.
  3. eine Einladung zum Lachen, Weinen, Schaudern und vorallem Genießen.

Zu allem Überfluss gibt es noch ein Geschenk für euch:

[dropshadowbox align=“none“ effect=“lifted-both“ width=“100%“ height=““ background_color=“#ffffff“ border_width=“1″ border_color=“#dddddd“ ]Ihr könnt eine von drei Ausgaben von „Tafelrunde: Schriftsteller kochen für ihre Freunde“ gewinnen. Was müsst ihr tun? Füllt einfach bis zum 11.08.13 (20:00 Uhr) das Formular aus und ladet ein Bild von dem Essen hoch, dass ihr am liebsten mit euren Freunden teilt. Dafür bekommt ihr ein Los im Lostopf. Weitere Lose könnt ihr euch so verdienen:

  • Werdet Fan auf unserer Facebook-Seite = 1 LOS (wenn ihr es schon seit, gehört euch das Los natürlich sowieso).
  • Teilt, liked oder kommentiert einen der Gewinnspielposts auf unserer Facebook-Chronik = 1 LOS.
  • Folgt uns auf Twitter = 3 LOSE (wenn ihr das schon tut, gehören euch die Lose natürlich sowieso).
  • Twittert einen Beitrag, der folgende Begriffe enthält: @backennaschen und #Tafelrunde = 3 LOSE.
  • Trage dich in unseren Mail-Newsletter ein (rechts, „Bekomme die süßesten Mails“) = 3 Lose

Im besten Fall könnt ihr also 12 CHANCEN bekommen, dass Buch zu gewinnen. Bitte füllt das Formular unten komplett aus, damit wir nachvollziehen können, von wem welcher Post und welcher Tweet ist. [/dropshadowbox] [contact-form-7 404 "Not Found"]

Die Teilnahmebedingungen findet ihr HIER.

Nun aber viel Erfolg und süße Grüße,

Fräulein Anna und der Kuchenbäcker

P.S.: Natürlich hier noch die Standardinfos zum Buch:

[dropshadowbox align=“none“ effect=“lifted-both“ width=“50%“ height=““ background_color=“#ffffff“ border_width=“1″ border_color=“#dddddd“ ]
  • Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag
  • 384 Seiten
  • 12,5 x 20,0 cm
  • ISBN: 978-3-630-87390-9
  • € 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
  • Ihr bekommt das Buch beim Luchterhand Literaturverlag und natürlich bei Amazon.
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