#appletober, Eat&Read, GiveAway

#APPLETOBER: Der Geschmack von Apfelkernen und Apfeltaschen

27. Oktober 2013

Heute gibt es einmal wieder eat&read und das auch noch im #APPLETOBER und gleichzeitig mit Gewinnspiel. Cool oder?  Wir zeigen euch heute Fräulein Annas liebstes Apfeltaschenrezept und ein wundervolles Buch der Autorin Katharina Hagena aus dem KiWi-Verlag.

Das sind die Zutaten für den Teig der Apfeltaschen:

Das sind die Zutaten für die Füllung der Apfeltaschen:

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Und so backen wir die Apfeltaschen:

1. Für den Teig lassen wir den Quark abtropfen und verrühren ihn mit dem Öl, 80ml der Milch, dem Zucker, dem Vanillin und einem Ei zu einem glatten Teig. Die Hälfte des Mehls rühren wir nun unter diese Masse. Die andere Hälfte vermischen wir mit Backin, gebe es auf die Arbeitsfläche und geben die Ölmischung hinzu. All das vermischen wir mit den Händen zu einem glatten Teig. Diesen Teig wickeln wir in Frischhaltefolie und geben ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

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2. In der Zwischenzeit werden Zitronensaft, Sahne und Puderzucker verrührt. Die Äpfel werden gewaschen, geachtelt, entkernt und dann in kleine Würfel geschnitten. Die Apfelstückchen rühren wir unter die Zitronensahne, geben die Mandelstifte dazu und raspeln die Mazipanrohmasse mit einer Reibe darunter.

3. Nun heizen wir den Backofen auf 180° vor und belegen zwei Backbleche mit Backpapier. Der Teig wird auf etwas Mehl ausgerollt und dann von uns mit Hilfe eines Wasserglases ausgestochen, so dass Kreise mit einem Durchmesser von ca. 8cm entstehen. In die Mitte der Kreise kommt ein Löffel Apfelfüllung. Das restliche Ei trennen wir und bestreichen die Ränder der Kreise mit dem Eiweiß. Nun können die Taschen zugeklappt und mit der Gabel zugedrückt werden. Das Eigelb vermischen wir mit der restlichen Milch und bestreichen damit die Apfeltaschen.

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4. Auf einem Blech auf mittlerer Schiene werden die Taschen nun 15 Minuten lang gebacken, bis sie goldbraun sind. Nach dem Backen nur noch auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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Das war’s. Die Apfeltaschen halten sich ein paar Tage, auch wenn sie warm am besten schmecken. Dazu passt natürlich eine Tasse Tee und ein gutes Buch. So wie dieses:

Der Geschmack von Apfelkernen ist eine wundervolle Familiengeschichte und das Romandebüt von Katharina Hagena. Gerade kommt der Film zum Buch ins Kino und darum geht’s:

Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Großmutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen – bewegend, herrlich komisch und klug.

Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln. Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an.

Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den schrecklichen Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und was wollte sie Iris noch sagen? Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Mittlerweile ist übrigens auch der Film zu haben:

Viel Spaß und viel Erfolg,

FräuleinAnna und DerKuchenbäcker

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